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Die Anfänge des Chors 1964 und die ersten Jahre

 Als im Sommer 1964 Erwin Vollmer - seinerzeit Musiklehrer an der Bentheimer Realschule - und Johanna Schmidt - seit ihrer Jugend chormusikalisch aktiv - herumzufragen begannen, wer wohl in zwangloser Runde mitmachen würde, Musikstücke für gemischten Chor einzustudieren, ahnten die beiden nicht, dass sie damit den Grundstein legten für den späteren Bentheimer Kammerchor.

Die Chronik überliefert, dass sich im Oktober 1964 die erste gemischtstimmige Gruppe in Vollmers Wohnzimmer einfand. Damals muss der humorvoll gemeinte Begriff geprägt worden sein: Man sei wegen des geringen Platzbedarfs in nur einem Zimmer der "Kammerchor" von Bentheim. Schon bald musste die Kleinräumigkeit zu Gunsten eines größeren Übungsraumes aufgegeben werden. Da die Anzahl der MitsängerInnen stetig zunahm, wurden die Chorabende in den Musikraum der evangelischen Volksschule (heute Realschule) verlegt.

Den ersten öffentlichen Auftritt wagte der Chor im September 1965 anlässlich eines Partnerschaftstreffens mit Assen und bekam überaus zustimmende Kritik für seine vorgetragenen Lieder aus vier Jahrhunderten. Diese Programmstruktur blieb zunächst bei allen Konzerten, bis der Chor 1970 das erste größere Werk mit Begleitung eines auswärtigen Orchesters aufführte: Mozarts "Krönungsmesse", zweifellos der Höhepunkt der bis dahin geleisteten Chorarbeit.

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